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Lagertagebuch

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Liebes Tagebuch,

erfüllt von grandioser Vorfreude startete das Lagerteam 2019 heute ins sauerländische Allagen. Mit guter Laune und echtem Arbeitseinsatz ist nun eine wunderbare Herberge für die Piwies mitten in Allagens Einöde entstanden, oder anders gesagt: Die Schützenhalle in Allagen ist nun bereit für Ferientage voller herausfordernder Mutproben, packender Wettstreite und jeder Menge Spaß und Action!! 🙂

Direkt am Busbahnhof wollen wir einen stimmungsvollen Auftakt in eine unvergessliche Ferienfreizeit starten. Mit Spannung erwartet das gesamte Team, das natürlich ausnahmslos bestens aufgelegt ist, die Ankunft der Piwies, die das Dorf Allagen sicher beleben werden. Alle freuen sich darauf, die Piwies begrüßen zu dürfen und einen gigantischen Einstieg ins Lager zu feiern! 🙂

Nur noch einmal schlafen…

Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute sind wir alle aufgeregt aus dem Bett gefallen, denn endlich ging es los in zwei aufregende Ferienwochen nach Allagen! Nachdem die Koffer und das Handgepäck in dem Bus verstaut waren starteten wir mit Gottes Segen dank Kaplan Jonas Hagedorn und mit der unterhaltsamen Lagerzeitung in Richtung Sauerland.

Pünktlich in Allagen angekommen verwöhnte unsere Koch-Crew uns umgehend mit einer leckeren Mahlzeit, die natürlich auch von zahlreichen Liedern und rufen untermalt wurde. 😉 In anschließenden Gruppenfreizeit erdachten sich alle Gruppen eigene Teamnamen, gestalteten dazu passende Gruppenbanner und erkundeten den Ort. Bei bestem Wetter zog es viele von uns nach draußen zum Kicken auf dem Fußballplatz bzw. um Wikinger Schach oder Mölkky zu zocken. Und das sind die sieben Gruppen:

– TG Jones (Gruppe von Thomas und Jan-Bernd)
– Indy’s Gymnis (Gruppe von Justin, Jonas und Tobias I.)
– Kristallschädel (Gruppe von Marten und Lutz)
– die Tempelritter (Gruppe von Christoph W. und Julian )
– Jones SchulBuß (Gruppe von Tobi B. und Markus)
– Baller Los (Gruppe von Lasse, Christoph I. und Michael)
– die Jones Brothers (Gruppe von Mirko, Jan-Gerd und Julius)

Beim traditionellen „Bunten Abend“ spielten wir unterschiedliche Kennenlern- und Jux-Spiele mit der gesamten Lagergruppe. Zum Abschluß des Tages ließ jeder von uns noch einen Heliumluftballon mit einer Karte in den Himmel steigen. Nach diesem schreiend komischen, stimmungsvollen Auftakt war es natürlich schwer die aufgekratzten Piwies in die Feldbetten zu schicken. Doch Tradition ist es ja auch, dass die erste Nacht im JuLa besonders belebt ist… 😉

Natürlich freuen wir uns auch dieses Jahr über zahlreiche Einträge in unserem Gästebuch auf unserer Homepage.

Bis bald!

Liebes Tagebuch,

der erste Morgen in Allagen begann nach einer zunächst lautstarken, dann aber doch erholsamen Nacht mit einer spannenden Schnitzeljagd. Dabei ergab sich für uns die Möglichkeit, die Umgebung in ihren Einzelheiten genauer zu erkunden und letztlich ein aufregendes Finale zu erleben, als die Jäger sich dem Versteck der Gejagten näherten.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen spielten wir das „Mafia-Spiel“, bei dem unsere Piwies organisiertes Verbrechen betrieben. Ständig auf der Flucht vor der wachsamen Polizei versuchten sie in Tauschgeschäften Waren zu schmuggeln und dabei schneller und erfolgreicher als die Konkurrenz zu sein. So zeigte sich, wie viel kriminelle Energie in den Jungen steckt.

Nach so viel Spannung und Bewegung war Denksport dann das Motto beim Abendspiel „Auf Zack!“ Durch schlagfertige und kreative Antworten wussten alle Gruppen zu unterhalten. 🙂

Bis morgen!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, war zunächst auf Grund schlechter Wettervoraussichten geplant, in der Halle geschützt vorm Regen mit Bastel-AGs in den Tag zu starten. Glücklicherweise erwiesen sich die eben genannten Voraussichten jedoch als falsch. So konnten wir uns bei bestem Wetter in verschiedenen Sport-AGs (Fußball, Wikinger-Schach, Joggen, Indoor-Tischspiele, Flag-Football und Badminton) auspowern. Dabei konnten die Piwies ihre vielseitigen sportlichen Talente unter Beweis stellen.

Wohl gesättigt von leckeren Schnitzeln mit Pommes starteten wir am Nachmittag unser eigenes Fußballturnier (natürlich inklusive sehr sehr starkem Leiterteam). Der Wettkampfeifer und das Talent unserer Piwies waren absolut begeisternd! Dabei zeigten die Jungs ihr Können am runden Leder und überraschten in manchen Situationen mit ihrem besonderen Talent. Bis kurz vorm Ende des Turniers waren fast alle Gruppen gleich auf. Jedoch konnten sich die Jungs von Indies Gymnies am Ende doch behaupten und holten den Turniersieg. Somit war die Spannung auch heute wieder garantiert.

Mut zum Zocken und ’ne Menge Grips brauchten die Piwies am Abend bei „Rette die Million“, dem Quiz-Spiel mit Poker-Charakter. Zwar verzockten einige Übermütige ihre Million bereits nach wenigen Spielrunden, doch durch den Rettungsschirm der JuLa-Bank konnten alle bis zum Spielende weiter mitwissen, raten und zocken.

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute Morgen lösten wir beim Stationslauf an neun abwechslungsreichen und vielfältigen Stationen knifflige, sportliche und lustige Aufgaben.

Bei bestem Wetter erfreuten wir uns zur Mittagszeit über ein sommerliches Highlight, denn es gab die männlichste Mahlzeit schlechthin: Beim Grillen hauten alle kräftig rein und ließen nicht mal viel Salat zurück. Auch einige Leiter konnten es sich bei dem super Wetter nicht nehmen lassen, einige Portionen Grillfleisch aufs Rost zu packen.

Mit Kampfgeist brachen wir nach dem Mittagessen in den Tag in Richtung Wald, um das packende Spiel „Capture the Flag“ (auch „Schwänzchenspiel“) auszutragen. Eingeteilt in insgesamt vier Kampfgruppen verteidigten die Piwies aufopferungsvoll die eigenen Schätze und versuchten diejenigen der anderen Gruppen zu erobern.

Obwohl wir ziemlich platt waren, blieb uns am Abend noch genug Power für das actiongeladene und abwechslungsreiche Spiel „Wurstwasser“. Hinter dem Spiel mit dem mysteriösen Namen verbirgt sich ein Activity-Game, bei dem Geschick, Schlagfertigkeit, Wissen und Kreativität in den unterschiedlichsten Mini-Spielen abverlangt wird.

Bis morgen,
Dein Jula

Liebes Tagebuch,

unser Tag begann mit bislang unbekannten Materialerfahrungen. In den Bastel-AGs arbeiteten wir mit Textilien, Holz, Metall, Lehm und Gips. Darüber hinaus sorgte das Werken an Ytong-Steinen mithilfe unterschiedlicher Werkzeuge für große Begeisterung und ungeahnte Kreativität.

Auf Grund der wechselhaften Wetteraussichten fuhren wir am Nachmittag ins Warsteiner Allwetterbad welches über einen In und Outdoor-Bereich verfügt. Dort konnte noch mal nach Herzenslust gerutscht, geplanscht, getobt und gesprungen werden. Ein spritziges Vergnügen für unsere Piwies.

Am Abend spielten wir dann noch das lustige und knifflige Schätzspiel „Wer Wie Was ?!“, bei dem alle Miträtselnden Antworten auf kuriose Fragen diskutierten.

Jetzt geht es aber ab ins Bett, denn morgen stehen wir früh auf…wir fahren ins Fort Fun Abenteuerland 🙂

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

noch früher als gewohnt mussten unsere Piwies heute ihren Schönheitsschlaf beenden, um so zeitig im Fort Fun Abenteuerland anzukommen, dass sie den Tag dort sehr ausgiebig nutzen konnten.

Im Freizeitpark überwanden unsere Piwies ihre Grenzen in nervenkitzelnden Fahrgeschäften wie dem brandneuen Thunderbird, dem Foxdome mit seinen zahlreichen Ecken zu entdecken, der Achterbahn Speed Snake oder dem Drachenflieger Wild Eagle und erfreuten sich am spritzigen Spaß in den Wasserfahrgeschäften Rio Grande und Wild River. Natürlich war ein Rennen auf der bestens befahrbaren Rodelbahn wieder ein absolutes Muss! Besonders stimmungsvoll wurde es dank der vielen lauten Kehlen, aus denen die Piwies unsere Lagerlieder durch den Park schallen ließen.

Völlig platt und ermüdet zurück in der schönen Schützenhalle stärkte uns das Küchenteam mit einem Abendbrot. Dementsprechend entspannt ging es auch beim Offenen Spieleabend zu, an dem sich unsere Piwies interessengesteuert unterschiedlichen Spielangeboten zuordneten. Es wurde Badminton, Tischtennis, Flag-Football und Kicker gespielt sowie gefiebert bei den skandinavischen Outdoor-Spielen Wikingerschach und Mölkky. Ein wörtliches Highlight war das entfachte Lagerfeuer: wie es sich gehört, waren hier auch alle zum Stockbrot grillen eingeladen.

Zum Ende eines ereignisreichen Tages lasen wir noch die Einträge aus dem Gästebuch und wagten einen weiteren Blick auf die Zwischenstände beim Lagerbarometer.

Alle Daheimgebliebenen grüßen wir sehr herzlich und wünschen ein schönes Wochenende!

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

Nach einem wie immer ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück versuchten wir unser Würfelglück beim sogenannten „Fleischwurst“. Hierbei warten, ähnlich wie bei einem Brettspiel, auf jedem Feld kuriose Fragen auf die Piwies. Diese holten sich die Piwies als Spielfiguren von den um der Halle verteilten Leitern ab und beantworteten diese mit Bravour.

Nachdem wir beim Mittagessen einige Reibeplätzchen-Esswettkämpfe verfolgen konnten trainierten wir uns bei einem heiß umkämpften Dodgeball-Turnier die überschüßigen Kalorien wieder herunter. Für erstklassige Stimmung bei Sportturnieren brauchen wir keinen Sandstrand in Stadtlohn, sondern nur uns und unsere Spiellust. Viel Schweiß, super Stimmung und Fairplay waren Markenzeichen dieses Nachmittags.

Auch für ein Ferienlager gehört es sich, dass mal Filme geschaut werden. Deshalb schauen wir beim heutigen Kinoabend einige Blockbuster mit knackigem Popcorn dazu. So darf ein gelungener Samstagabend enden.

Bis morgen
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

der Sonntag ist ein wichtiger Tag für die Erholung für Körper und Geist. Darum blieben wir heute einmal etwas länger liegen und standen eine halbe Stunde später als gewohnt auf. Da sich unsere Piwies in Allagen mittlerweile bestens auskennen, spielten wir nach einem ausgiebigen „Gammlerfrühstück“ (u.a. mit Corn Flakes) das Fotosuchspiel, eine spannende Quiz-Rallye. Dazu jagten unsere Kandidaten durch das Dorf, um bestimmte Plätze zu finden, die ihnen als Fotos vorlagen. An den angegebenen Stellen erwarteten sie dann Hinweise zu dem rätselhaften Lösungswort.

Verwöhnt wurden wir im Mittag mit schmackhaften Hähnchenschnitzeln in Curry-Sauce mit Kroketten und Salat. Da sich die Sonne heute nur bedingt zeigte veranstalteten wir heute im Jula ein etwas anderes Fußball-Tunier. Der SiFu-Cup! (Sitzfußball) Auf den Hintern rutschend zeigten unsere Piwies wahre Kunststücke unter dem Geschrei und Gejubel der frenetisch feiernden Zuschauer. Was für ein Fußball-Fest!

Wissen und den Mut zu zocken waren am Abend wichtig als wir „Wer wird Juladär?“ spielten – eine Abwandlung der beliebten TV-Quizshow. Dank unserer Telefonjoker haben wir ja auch einige Angehörige unserer Piwies anrufen können.
In der Küche hat uns heute Hildegard Gevers II nach einer arbeitsintensiven Woche wieder Richtung Stadtlohn verlassen. Rita Ostendarp und Ida Dücker unterstützen dafür Hildegard Gevers I von nun an im Küchenteam. Somit ist dem kulinarischen Hochgenuss im Lager kein Abbruch getan. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für Euren ehrenamtlichen Einsatz.

Bis die Tage
Dein JuLa


Liebes Tagebuch,

heute Morgen machten wir den Schritt heraus aus der „Kreidezeit“ ins 21. Jahrhundert: Schnitzeljagd war letzte Woche, heute erkundeten wir das Geocaching. So machten sich unsere Piwies auf eine aufregende Reise durch den Ort, wo die Leiterrunde viele Überraschungen versteckt hatte, die man nur mithilfe der modernen Geocaching-Geräte finden konnte. Das war eine helle Freude nicht nur für Technikbegeisterte, sondern auch für alle Abenteurer.

In den Nachmittag starteten wir mit einer Gruppenfreizeit. In der Gruppenfreizeit kümmerten sich die Piwies mit Unterstützung von den Leitern um die Sauberkeit und Ordnung in den Gruppenräumen. Zudem wurden alle Koffer einmal auf den Kopf gestellt und neu einsortiert. Doch keine Sorge! Natürlich blieb im Anschluss immer noch Zeit in Gruppen ein Tischtennis- oder Fußballturnier zu spielen. Auch wurde Badminton, Volleyball oder Football angeboten. Erkundungsfreudige gingen erneut eine Runde durch Allagen und Umgebung.

Am Abend packten wird dann den nächsten Kracher aus der Sammlung der Abendspiele im Jungenlager aus. Dieses Spiel hat im letzten Jahr Debüt gefeiert und sich direkt zu einem Knaller entwickelt. Ab 20 Uhr starten wir also „Mein Piwie kann…“. Bei diesem wahnsinnig spannenden Spiel ging es darum, dass sich die Piwies einschätzten mussten wie sie die von uns gestellten Aufgaben erledigen werden. Der Piwie welcher sich im Voraus am Besten eingeschätzt hat musste nach dem Wettbieten zeigen ob er sein Wort halten konnte und die Aufgabe erledigen. Das war ein wirklich aufregender und erheiternder Abend.

Bis morgen
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute starteten wir voller Vorfreude in den Tag. Denn nach dem Frühstück und den Gruppendiensten ging es ausgestattet mit Lunchpaketen zum Maislabyrinth nach Vöhl. Dort konnten wir neben dem Irrgarten, der in ein Maisfeld eingearbeitet wurde, auch noch zahlreiche andere Schaustellen begutachten und Spielplätze erobern. Auf dem großzügigen Platz vor dem Eingang zum Labyrinth standen den Piwies zudem ein Kletterparcour, ein großer Platz mit vielen verschiedenen Schaukel-Modellen, eine Kett-Car Rennstrecke mit Huckelpiste zum crossen und zwei riesige Trampoline zur Verfügung.

Für die ruhigeren Phasen nach dem Toben konnten die Jungs zudem in einem Kräutergarten viele verschiedene Kräuter und Gewürze kennenlernen und beschnuppern.

Zudem konnten die Piwies mit Hilfe eines am Eintritt ausgeteilten Fragebogens spielerisch die vielen im Park verteilten Informationstafeln begutachten und aufsaugen. Die Tafeln vermittelten den Piwies in kindgerechter Sprache Wissen über verschiedener Nutztierarten und Getreidesorten. Zudem waren Bienen und der Ort Vöhl selbst Teil der Informationstafeln.

Am Nachmittag machten wir dann noch einen Halt am Allwetterbad in Warstein. Durch das widererwartend gute Wetter stand den Jungs heute auch die große Wiese vor dem Außenbad zur Verfügung. Die Piwies nutzten die Zeit also neben dem obligatorischen Planschen und Leiterdöppen auch fürs Sonnen, Bolzen, Badminton spielen und Musikhören sowie fürs quatschen.

Zurück an der Halle angekommen erfreuten wir uns über das vom Küchenteam bereits vorbereitetem Abendessen. Nach diesem spannenden, lehrreichen, aber auch sehr anstrengenden Tag schmeckte uns die Portion Gyros mit Pommes und selbstgemachten Krautsalat nochmal so gut.

Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit und des anstrengenden Tages haben wir bei einem offenen Spieleabend den Tag ausklingen lassen. Das flexible Abendprogramm gab den Piwies die Möglichkeit die Daheimgebliebenen anzurufen. Ein Blick ins Gästebuch und auf das Lagerbarometer rundete den Abend ab.

Jetzt gehen wir erschöpft ins Bett.

Liebe Grüße und bis bald
Dein Jula

Liebes Tagebuch,

ja ist denn schon wieder Karneval?!? In verrückten Verkleidungen versteckten sich die Leiter am heutigen sonnigen Vormittag im Dorf, um sich von eifrig suchenden Piwies finden zu lassen – oder auch nicht. Dieses Leitersuchspiel belustigte nicht nur die Lagergemeinschaft, sondern auch viele verwirrte Allagener.

Nach der Mittagspause besannen wir uns gemeinsam mit Kaplan Jonas Hagedorn in einem lagergerechten Gottesdienst, in dem wir die vergangenen Tage reflektierten.

Zum Abend hin putzte sich dann die gesamte Lagergemeinschaft am Abend heraus: raus aus dem Lageroutfit, rein ins Casino-Outfit! Beim traditionellen Casinoabend, einem der heiß erwarteten Highlights im Jungenlager, zockten fein gekleidete und edel gestylte Jungs beim Roulette, Black Jack, Bingo, Pokern und vielem mehr. Der Spruch „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“ blieb so manchem als einziger Trost, während andere die Casinobank förmlich bankrott spielten. Am Ende strahlten jedoch alle über die Gewinne der eigenen Gruppe. Und so gingen wir wieder glücklich und müde zu Bett…

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagesbuch,
nach dem Frühstück und den täglichen Gruppendiensten hieß es dann „Still gestanden zum Ausholen des Schützenvogels“.

Unter dem Kommando von den Offizieren Markus Schulz und Lasse Niehoff traten unsere Piwies an und versuchten an der Vogelstange das Königsduell für sich zu entscheiden. Dieses Duell entschied Florian Hintemann nach 235 Schüßen mit der Luftdruckpistole für sich und wählte Vincent Bone zu seiner Königin. Das Königspaar wurde von folgendem Throngefolge unterstützt: Jannis Wörmer und Lukas Wellner sowie Moritz Rölver und Jonathan Brillert.
Der anschließende Ehrentanz wurde von allen Schützen kräftig umjubelt.

Am Nachmittag wurden die Rollen gegenüber dem „Mafia-Spiel“ der letzten Woche getauscht, denn bei dem Spiel „Mister X“, waren die Piwies die Polizisten und somit die Guten. Die Leiterrunde versuchte mit Hilfe einiger ausgewählter Piwies Schwarzgeld an unsere mysteriösen Mister Xs zu bringen. In diesem Jahr verfeinerten wir die Spielregeln auf Grund der Erfahrungen aus den letzten Jahren. Die Piwies konnten das Spiel gegen die Leiter nicht nur gewinnen wenn sie die im Ort versteckte Schwarzgeldpresse finden, sondern auch wenn die Piwies einen gewissen Betrag an Schwarzgeld aus dem Verkehr ziehen. So war zusätzliche Spannung garantiert.

Abends betraten wir dann erneut Neuland in Sachen Abendprogramm. Wir spielten die an die gleichnamige Fernsehshow angelehnte Gameshow „Die perfekte Minute“. Bei diesem Spiel traten die Piwies in verschiedenen jeweils eine Minute dauernden Übungen gegeneinander an. Hier konnten die Jungs zeigen wo ihre versteckten Talente liegen. Das Spiel sorgte für einige Überraschungen und vorher nicht vermutete Ausgänge.

Bis Bald!
Dein Jula



Liebes Tagebuch,

der Abschied aus dem Jungenlager wirft seine Schatten voraus, sodass die Vorbereitungen unserer Abreise bereits heute Morgen begannen. Abreise-vorbereitungen bedeuten jedoch nicht, dass unseren Piwies kein erstklassiges Programm mehr geboten wird. Heute Vormittag trieben sie eine steile Entwicklung beim Eiereintauschspiel voran. Ausgestattet mit lediglich einem hart gekochten Ei kamen die Piwies von den Tauschgeschäften mit den Sauerländern mit allerhand Kuriositäten zurück, darunter unter anderem eine Dartscheibe mit Feilen und Rettungsschere der Feuerwehr.

Nach dem Mittagessen packten wir erneut unsere Schwimmsachen und machten uns auf zum Waldfreibad Anröchte. Dort konnten wir unsere Fähigkeiten auf den Sprungtürmen weiter ausbauen und uns auch bestem Wetter herrlich vergnügen.

Wieder erholt von den Anstrengungen des Tages begann dann am Abend die traditionelle „Sunny“-Verleihung. Mit Bildern und stimmungsvollen Liedern ließen wir das Lager Revue passieren, ehrten unser großartiges Küchenteam gebührend und rühmten auch einzelne aus der Lagergemeinschaft für besondere Verdienste.

Auch gaben wir das mit Spannung erwartete Ergebnis des Lagerbarometers bekannt: Auf den letzten Metern sicherte sich „Indies Gymnies“ den Sieg – herzlichen Glückwunsch! Zum Abschluss schauten wir dann noch zwei Filme, um gut in die letzte Nacht im Jungenlager Stadtlohn hineinzuschlafen.
Wir schlafen nur noch einmal, dann sehen wir unsere daheimgebliebenen Liebsten wieder.

Wir freuen uns!

Bis morgen!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

nach einer Nacht im großen gemeinsamen Schlafsaal (die Gruppenräume wurden bereits am Vortag abgebaut), starteten wir alle mit einer Art Aufbruchstimmung in den Tag. Es gab ein letztes Frühstück mit der gesamten Lagergemeinschaft in der Schützenhalle. Dementsprechend ließen wir das Küchenteam noch ein letztes Mal mit unserem kultigen Loblied hochleben.

Im Anschluss daran packten alle mit an, um das Jungenlager in Allagen zu einem guten Ende zu bringen. Heiter wie bei den Marktschreiern ging es insbesondere zu als es darum ging, die scheinbar besitzerlosen Fundsachen an den Mann zu bringen.

Ausgestattet mit der Kraft einer Knackwurst im Brötchen kurz vor der Abfahrt, stürmten unsere Piwies dann die Busse, der uns zurück in die Heimat bringen sollte. Bestens gelaunt lachten wir über Anekdoten aus dem Lagerleben sowie über die Artikel und Bilder in der Lagerzeitung und beschallten den Bus noch mit dem einen oder anderen Lagerlied. Wir alle freuten uns über das Wiedersehen mit den Daheimgebliebenen, von denen wir zwei Wochen lang Urlaub machten.

Ein letztes Mal melde ich mich noch.

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

eingeschlafen, aufgewacht, ausgeschlafen!? Am vergangenen Sonntag wurden vermutlich die meisten JuLa-Teilnehmer nicht frühzeitig geweckt und mit Sicherheit mussten sie nicht durch laute Musik, wachrüttelnde Leiter oder im Notfall sogar durch eine Wasserpistole aus dem Traumland geholt werden. Mal wieder richtig auszuschlafen, das brauchten neben den Piwies auch die Leiter und vielleicht sogar unser scheinbar unermüdliches Küchenteam.
Diese Woche begann wieder der Alltag und die Schule hat euch wieder.
Auch wir, das Leiter- und Küchenteam, finden langsam zurück in unseren normalen Rhythmus und können die Nachbereitungen nach und nach abschließen und mit den Vorbereitungen für 2020 beginnen.
Unser Dank gilt zunächst und vor allem den zuletzt genannten – unserem zuverlässigen Küchenteam: Hildegard und Heinrich Gevers sowie Ida Dücker, Rita Ostendarp und Hildegard Gevers. Für eure unersetzliche Arbeit, bedingungslos und unter allen Umständen, und für die ehrliche Freude, mit der ihr zu Werke geht, können wir uns nicht genug bedanken!!!
Zudem gilt unser Dank den Sponsoren, den LKW-Fahren und unserem Träger der Kirchengemeinde St. Otger, Stadtlohn.
Weiterhin hat uns die Firma Döpik mit ihrem LKW zum wiederholten Male für den Transport der Materialien unter die Arme gegriffen. Herzlichen Dank!

Ein ganz besonderer Dank gilt den Piwies selbst! Denn ihr seid immer der Grund. Der Grund, warum es das Jungenlager Stadtlohn überhaupt gibt. Und der Grund, auf dem Gelingen und Glück eines jeden Lagers fußen. Ihr habt Stimmung ins kleine Dorf Allagen gebracht, habt eure Lagertauglichkeit bewiesen (oder erst erlernt), ein gutes Programm durch Witz, Spiellust und Einsatz erstklassig gemacht und so das JuLa 2019 zu einem einmaligen Vergnügen werden lassen.
In diesem Sinne gebühren euch sowohl „B-R-A-V-O: Bravo!“ als auch „D-A-N-K-E: Danke!“

Jungenlager bedeutet auch für die Leiterrunde nicht nur Stress, Schlafmangel, Streitschlichtung.
Unser routiniertes Leiter-Team zeigte in diesem Jahr mal wieder großartige Arbeit.
Wir sind echt stolz darauf zu sehen, dass aus einer Truppe junger Männer eine so geile Mannschaft entstanden ist.
Auch unsere neuen Leiter haben sich in diesem Jahr bestens bei uns eingefunden.
Somit können wir erleichtert in die Zukunft blicken.
Nicht nur in den zwei Wochen im Sauerland, sondern auch über das ganze Jahr hinweg ist unsere Gemeinschaft einfach klasse!
Wir freuen uns auf weitere Aktionen mit euch.
Es ist eine Herausforderung und eine Einladung. Es macht dich kaputt und leer. Und es baut dich wieder auf. Es nimmt dir die Kraft und gibt sie dir dreifach zurück!

Hiermit möchten wir gerne das Lagertagebuch 2019 abschließen.
Freundschaften zu pflegen oder neu zu knüpfen; neue Erfahrungen zu machen und dabei über sich hinauszuwachsen; Wertschätzung und Respekt durch den Einsatz der Betreuer und im Umgang mit anderen zu erfahren; und durch all dies großes Glück zu verspüren bzw. einfach die beste Zeit im Sommer zu haben. Und zum Glück werden all diese Unsichtbarkeiten dann doch häufig eindeutig sichtbar in den Gesichtern und in den Wörtern der Piwies.
Und indem wir alle nun in den Alltag, in unser „normales“ Leben zurückkehren, gelingt es uns vielleicht, etwas mehr von diesem Gemeinschaftsgefühl, etwas mehr von dieser spielerischen Leichtigkeit und Lebensfreude umzusetzen. Denn wenn wir eines immer ernst gemeint haben, dann doch die Aussage: Spaß muss sein!!! 😉
Das Leiter- und Küchenteam sagt „DANKE und macht’s gut!“ Für alle anderen heißt es: „Auf ein Neues in 2020!“

Dein JuLa

PS: Das Jungenlager 2020 findet vom 12. Juli bis 25. Juli in Drewer (Stadt Rüthen) statt.
Anders als in den vergangenen Jahren fahren wir im nächsten Jahr in der dritten und vierten Woche der Sommerferien.
Die Anmeldungen dazu sind im Februar 2020. Nähere Infos dazu folgen zu gegebener Zeit hier auf dieser Homepage, über den Postweg, über Plakate in den Schulen usw., über die Pfarrgemeinde sowie über die lokale Tageszeitung.