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Lagertagebuch

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Liebes Tagebuch,

erfüllt von grandioser Vorfreude startete das Lagerteam 2018 heute ins sauerländische Hegensdorf. Mit guter Laune und echtem Arbeitseinsatz ist nun eine wunderbare Herberge für die Fußball-Jungtalete mitten in Hegensdorfs Einöde entstanden, oder anders gesagt: Die Schützenhalle in Hegensdorf ist nun bereitet für Ferientage voller herausfordernder Mutproben, packender Wettstreite und jeder Menge Spaß und Action!! 🙂 Schon heute fragen wir uns wer den Jula-Pokal ( Lagerbarometer) mit nach Stadtlohn nimmt.
Direkt am Busbahnhof wollen wir einen stimmungsvollen Auftakt in eine unvergessliche Ferienfreizeit starten. Mit Spannung erwartet das gesamte Team, das natürlich ausnahmslos bestens aufgelegt ist, die Ankunft der Piwies, die das Dorf Hegensdorf sicher beleben werden. Alle freuen sich darauf, die Piwies begrüßen zu dürfen und einen gigantischen Einstieg ins Lager zu feiern! 🙂
Nur noch einmal schlafen…
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute sind wir alle aufgeregt aus dem Bett gefallen, denn endlich ging es los in zwei aufregende Ferienwochen nach Hegensdorf! Nachdem die Koffer und das Handgepäck in dem Bus verstaut waren starteten wir mit Gottes Segen dank Pastoralreferentin Lisa Rudde und mit der unterhaltsamen Lagerzeitung in Richtung Sauerland.

Pünktlich in Hegensdorf angekommen verwöhnte unsere Koch-Crew uns umgehend mit einer leckeren Mahlzeit, die natürlich auch von zahlreichen Liedern und rufen untermalt wurde. 😉 In anschließenden Gruppenfreizeit erdachten sich alle Gruppen eigene Teamnamen, gestalteten dazu passende Gruppenbanner und erkundeten den Ort. Bei besten Wetter zog es viele von uns nach draußen zum Kicken auf dem Fußballplatz bzw. um Wikinger Schach oder Mölkky zu zocken. Und das sind die sechs Gruppen:

– letzter FC JuLa 2018 (Gruppe von Markus, Mirko und Jan-Bernd )
– 1. FC Wellner (Gruppe von Tobias B., Lasse und Julian)
– FC Gurkentruppe (Gruppe von Thomas, Linus und Tobias I. und Thomas)
– die Knochenbrecher (Gruppe von Christoph W. und Marten )
– Juventus Urin (Gruppe von Jonas und Michael)
– die Lattenkrachen (Gruppe von Jens, Fabi und Justin )

Beim traditionellen „Bunten Abend“ spielten wir unterschiedliche Kennenlern- und Jux-Spiele mit der gesamten Lagergruppe. Zum Abschluß des Tages ließ jeder von uns noch einen Heliumluftballon mit einer Karte in den Himmel steigen. Nach diesem schreiend komischen, stimmungsvollen Auftakt war es natürlich schwer die aufgekratzten Piwies in die Feldbetten zu schicken. Doch Tradition ist es ja auch, dass die erste Nacht im JuLa besonders belebt ist… 😉
Natürlich freuen wir uns auch dieses Jahr über zahlreiche Einträge in unserem Gästebuch auf unserer Homepage.

Bis bald!


Liebes Tagebuch,

der erste Morgen in Hegensdorf begann nach einer zunächst lautstarken, dann aber doch erholsamen Nacht mit einer bislang unbekannten Materialerfahrungen. In den Bastel-AGs arbeiteten wir mit Textilien, Holz, Metall, Elektro und Gips. Darüber hinaus sorgte das Werken an Ytong-Steinen mithilfe unterschiedlicher Werkzeuge für große Begeisterung und ungeahnte Kreativität. Passend zu unserem Lagerthema bauten und bemalten wir unsere eigene Jula-Torwand.

Nach einem kleinen Regenschauer nutzen wir den Nachmittag für unser eigenes Fußballturnier. Dabei zeigten die Jungs ihr Können am runden Leder und überraschten in manchen Situationen mit ihrem besonderen Talent. Bis kurz vorm Ende des Turniers waren fast alle Gruppen gleich auf. Jedoch konnten sich die Jungs von Juventus Urin am Ende doch behaupten und holten den Turniersieg. Somit war die Spannung auch heute wieder garantiert.

Nach so viel Spannung und Bewegung war Denksport dann das Motto beim Abendspiel „Auf Zack!“ Durch schlagfertige und kreative Antworten wussten alle Gruppen zu unterhalten. 🙂

Bis morgen!
Dein JuLa


Liebes Tagebuch,
nach einem ausgiebigen Frühstück hatten wir bei einer spannenden Schnitzeljagd die Möglichkeit, die Umgebung in ihren Einzelheit genauer zu erkunden und letztlich ein aufregendes Finale zu erleben, als die Jäger sich dem Versteck der Gejagten näherten.

Direkt nach der Mittagspause versuchten wir unser Würfelglück beim sogenannten „Fleischwurst“. Hierbei warten, ähnlich wie bei einem Brettspiel, auf jedem Feld kuriose Fragen auf die Piwies. Diese holten sich die Piwies als Spielfiguren von den um der Halle verteilten Leitern ab und beantworteten diese mit Bravour.

Am Abend spielten wir dann noch das lustige und knifflige Schätzspiel „Wer Wie Was ?!“, bei dem alle Miträtselnden Antworten auf kuriose Fragen diskutierten.

Nun gehen wir alle zufrieden, aber auch erschöpft ins Bett.

Bis morgen,
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute Morgen lösten wir beim Stationslauf an zehn abwechslungsreichen und vielfältigen Stationen knifflige, sportliche und lustige Aufgaben.

Nachdem wir beim Mittagessen köstliche Frikadellen mit Kartoffelpüree und Sauerkraut verspeisen durften trainierten wir uns beim Nachmittagprogramm die überschüßigen Kalorien wieder herunter. In den verschiedenen Sport-AGs (Fußball, Military, Baseball, Joggen, Indoor-Tischspiele und Badminton) konnten die Piwies ihre vielseitigen sportlichen Talente unter Beweis stellen.

Obwohl wir ziemlich platt waren, blieb uns am Abend noch genug Power für das actiongeladene und abwechslungsreiche Spiel „Wurstwasser“. Hinter dem Spiel mit dem mysteriösen Namen verbirgt sich ein Activity-Game, bei dem Geschick, Schlagfertigkeit, Wissen und Kreativität in den unterschiedlichsten Mini-Spielen abverlangt wird.

Bis morgen,

Dein Jula

Liebes Tagebuch,

heute Morgen nutzen wir das gute Wetter und versuchten uns beim Beduidenspiel als Kameltreiber und sicherten mit viel Geschick den Wasservorrat für unsere Herden.
Zur Mittagszeit erfreuten wir uns über ein sommerliches Highlight, denn es gab die männlichste Mahlzeit schlechthin: Beim Grillen hauten alle kräftig rein und ließen in diesem Jahr nicht mal Salat zurück.

Voller Vorfreude packten wir nach dem Mittag unsere Schwimmtaschen und fuhren ins Schwimmbad in Hardt. Im dortigen Freibad konnten wir im feuchten Nass planschen. Außerdem konnten wir am ein und drei Meter Springturm unsere Stunts präsentieren. Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen wir von dem Schwimmausflug weder Fotos machen noch welche auf die Homepage hochladen. Wir bitten dies zu respektieren.

Wissen und den Mut zu zocken waren am Abend wichtig als wir „Wer wird Juladär?“ spielten – eine Abwandlung der beliebten TV-Quizshow. Dank unserer Telefonjoker haben wir ja auch einige Angehörige unserer Piwies anrufen können.

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

noch früher als gewohnt mussten unsere Piwies heute ihren Schönheitsschlaf beenden, um so zeitig im Fort Fun Abenteuerland anzukommen, dass sie den Tag, dort sehr ausgiebig nutzen konnten. Jedoch fiel uns das Aufstehen auf Grund der großen Vorfreude gar nicht schwer.
Im Freizeitpark überwanden unsere Fußball Jungtalente ihre Grenzen in nervenkitzelnden Fahrgeschäften wie dem Yukan Raft, der Achterbahn Speed Snake oder dem Drachenflieger Wild Eagle und erfreuten sich am spritzigen Spaß in den Wasserfahrgeschäften Rio Grande und Wild River. Natürlich war ein Rennen auf der bestens befahrbaren Rodelbahn wieder ein absolutes Muss! Besonders stimmungsvoll wurde es dank der vielen lauten Kehlen, aus denen die Piwies unsere Lagerlieder durch den Park schallen ließen. Dieses mal lies uns das Wetter nicht im Stich.

Völlig platt und ermüdet zurück in der schönen Schützenhalle stärkte uns das Küchenteam mit einem Abendbrot. Dementsprechend entspannt ging es auch beim Offenen Spieleabend zu, an dem sich unsere Piwies interessengesteuert unterschiedlichen Spielangeboten zuordneten. Es wurde Tischtennis, Badminton, Fußball sowie Wikinger Schach, Mölki und Kicker gespielt. Traditionell wurde am Abend das Lagerfeuer entzündet und das ein oder andere Stockbrot gebacken.

Alle Daheimgebliebenen grüßen wir sehr herzlich und wünschen ein schönes Wochenende!

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

„Ja ist denn schon wieder Karneval?!?“ – das schienen sich viele „Hegensdorfer“ heute Vormittag zu fragen. Denn in verrückten Verkleidungen versteckten sich die Leiter im Dorf, um sich von eifrig suchenden Piwies finden zu lassen.

Nachdem wir beim Mittagessen einige Reibeplätzchen-Esswettkämpfe verfolgen konnten trainierten wir uns bei einem heiß umkämpften Dodgeball-Turnier die überschüßigen Kalorien wieder herunter. Für erstklassige Stimmung bei Sportturnieren brauchen wir keinen Sandstrand in Stadtlohn, sondern nur uns und unsere Spiellust. Viel Schweiß, super Stimmung und Fairplay sowie super Wetter waren Markenzeichen dieses Nachmittags.
Heute verabschiedeten wir uns auch von Hildegard & Otger Gevers, die uns in der ersten Woche essenstechnisch bestens versorgt haben.
Auch an dieser Stelle schon mal einen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit!
In der zweiten Woche kochen neben Hildegard & Heinrich Gevers, Jutta Wolbert und Rita Ostendarp in der JuLa-Küche.

Auch für ein Ferienlager gehört es sich, dass mal Filme geschaut werden. Deshalb schauen wir beim heutigen Kinoabend einige Blockbuster mit knackigem Popcorn dazu. So darf ein gelungener Samstagabend enden.

Bis morgen
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

der Sonntag ist ein wichtiger Tag für die Erholung für Körper und Geist. Darum blieben wir heute einmal etwas länger liegen und standen eine Stunde später als gewohnt auf. Da unsere Fußball-Helden sich in Hegensdorf mittlerweile bestens auskennen, spielten wir nach einem ausgiebigen „Gammlerfrühstück“ (u.a. mit Corn Flakes) das Fotosuchspiel, eine spannende Quiz-Rallye. Dazu jagten unsere Kandidaten durch das Dorf, um bestimmte Plätze zu finden, die ihnen als Fotos vorlagen. An den angegebenen Stellen erwarteten sie dann Hinweise zu dem rätselhaften Lösungswort.

Verwöhnt wurden wir im Mittag mit schmackhaften Hähnchenschnitzeln in Currysauce mit Kroketten und Salat. Da wir bereits beim Vormittagsprogramm bemerkten, dass die Sonne sich heute von ihrer besten Seite zeigt, steuerten wir am Nachmittag das Waldschwimmbad in Bad Wünnenberg an. Im und um das Freibadbecken verbrachten wir unsere Zeit beim Rutschen, Planschen, Wasserballspiel oder vom Sprungturm bzw. auf der anliegenden Liegewiese mit Volleyball, Frisbees schmeißen, Mölkky oder auch sonnen.

Mut zum Zocken und ’ne Menge Grips brauchten die Piwies am Abend bei „Rette die Million“, dem Quiz-Spiel mit Poker-Charakter. Zwar verzockten einige Übermütige ihre Million bereits nach wenigen Spielrunden, doch durch den Rettungsschirm der JuLa-Bank konnten alle bis zum Spielende weiter mitwissen, raten und zocken.

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute Morgen tobten wir uns erneut kreativ in den Bastel-AGs aus. Es wurden, wie auch beim letzten Mal, Batik und T-Shirt Workshops sowie auch Holz-, Metall-, Elektro- und Gips-Bastellstationen angeboten. Durch das erneute Angebot der Bastel-AGs hatten die Piwies die Möglichkeit heute an einem anderen Werkstoff arbeiten zu können als beim ersten Mal in der ersten Woche des Lagers.

Am Nachmittag wurden die Piwies beim Spiel „Mister X“ zu Polizisten. Die Polizisten versuchten die Leiterrunde sowie mit Hilfe einigen ausgewählter Piwies daran zu hindern Schwarzgeld an unsere drei mysteriösen Mister Xs zu bringen. In diesem Jahr schafften es die Neupolizisten nicht den Schwarzgeld-Dealern das Handwerk zu legen auch wenn die Piwies kurz vor dem Ende der Spielzeit noch einmal riskierte einen Durchsuchungsbeschluß beim Staatsanwalt zu beantragen.

Am Abend erhöhten wir dann die Promidichte bei der von Mathias Optenhöfel moderierten Spielshow „Schlag den Star“. In spannenden Mini-Wettbewerben traten unsere Piwies gegen eine Auswahl der deutschen Fußballnationalmannschaft und einiger Ex-Nationalspieler an. Unter anderem gegen den Publikumsliebling Thomas Müller; gegen den Bundestrainer Jogi Löw sowie gegen den selbsternannten besten Stürmer Deutschlands Sandro Wagner.

Als besondere Geste des Ruhms dürfen die siegreichen Piwies die geschlagenen Stars dadurch erniedrigen, dass sie ihnen in den nächsten Tagen eine Rasierschaumtorte ins Gesicht werfen. Das wird ein herrlicher Spaß.

Bis bald
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

nach dem wie immer ausgiebigen Frühstück wurde es dann kriminell in Hegensdorf! Wir spielten das „Mafia-Spiel“, bei dem unsere Piwies organisiertes Verbrechen betrieben. Ständig auf der Flucht vor der wachsamen Polizei versuchten sie in Tauschgeschäften Waren zu schmuggeln und dabei schneller und erfolgreicher als die Konkurrenz zu sein. So zeigte sich, wie viel kriminelle Energie in den Jungen steckt.

Kurz nach einem wie immer hervorragenden Mittagessen besannen wir uns gemeinsam mit Kaplan Jonas Hagedorn in einem lagergerechten Gottesdienst, in dem wir die vergangenen Tage reflektierten.

Im Anschluss an den Gottesdienst war noch Zeit um in den Gruppen für Ordnung zu sorgen. So wurden einmal alle Koffer ausgeräumt und wieder säuberlich eingeräumt sowie Fundsachen der letzten Tage wieder an ihre rechtmäßigen Eigentümer verteilt. Als Lohn für die fleißigen Piwies wurde im Anschluss an die Gruppenfreizeit ein Blick in das Gästebuch und Lagertagebuch geworfen. Zum Schluß des Nachmittagsprogramms stieg nochmals als das Lagerbarometer mit Hilfe des Beamers an die Wand geworfen wurde.

Zum Abend hin putzte sich dann die gesamte Lagergemeinschaft am Abend heraus: Raus aus der Badehose, rein ins Casino-Outfit! Beim traditionellen Casinoabend, einem der heiß erwarteten Highlights im Jungenlager, zockten fein gekleidete und edel gestylte Sternchen beim Roulette, Black Jack, Pokern und vielem mehr. Der Spruch „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“ blieb so manchem als einziger Trost, während andere die Casinobank förmlich bankrott spielten. Am Ende strahlten jedoch alle über die Gewinne der eigenen Gruppe. Und so gingen wir wieder glücklich und müde zu Bett, um morgen ausgeruht in den zweiten Lagerausflug zur Panorama Brücke und zum Strandbad Diemelsee zu starten.

Bis bald
Dein Jula

Liebes Tagebuch,

heute Morgen hieß es nach dem Frühstück wieder Lunchpaket einpacken und ab in den Bus! Das erste Ausflugsziel des Tages sollte die Panorama Erlebnisbrücke in Winterberg sein. Dort erlebten wir in luftiger Höhe spannende Kletterhindernisse, die unseren Piwies zwar ab und an Überwindung kosteten, jedoch in keinem Fall den Spaß nahmen Barriere für Barriere im wahrsten Sinne des Wortes zu überbrücken.

Gegen Mittag fuhren wir dann mit dem Bus weiter zum Strandbad Diemelsee-Heringhausen. An dem Badestrand des Stausees konnten wir neben dem Badespaß im kühlen Nass auch das wunderbare Wetter in vollen Zügen genießen. Zudem standen uns allerlei Strandspiele zur Verfügung.

Zurück an der Halle ließen wir es dann ruhiger angehen. Beim offenen Spieleabend standen den Piwies neben der gesamten Spielesammlung des Jungenlagers erneut ein Lagerfeuer mit leckerem Stockbrot zur Verfügung. Im letzten Tageslicht lösten dann noch die Leiter, die bei Schlag den Star (siehe Abendprogramm von Montag Abend) im Wettkampf gegen die Piwies verloren hatten ihren Wetteinsatz ein und ließen sich von ihren erfolgreichen Wettpartner eine Rasierschaumtorte ins Gesicht reiben.

Bis morgen
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute Morgen stand dann das etwas andere Fußball-Turnier im Jula an. Der SiFu-Cup! (Sitzfußball) Auf den Hintern rutschend zeigten unsere Piwies wahre Kunststücke unter dem Geschrei und Gejubel der frenetisch feiernden Zuschauer. Was für ein Fußball-Fest!

Mit Kampfgeist starteten wir nach dem Mittag in den Tag in Richtung Wald, um das packende Spiel „Capture the Flag“ (auch „Schwänzchenspiel“) auszutragen. Eingeteilt in insgesamt vier Kampfgruppen verteidigten die Piwies aufopferungsvoll die eigenen Schätze und versuchten diejenigen der anderen Gruppen zu erobern.

Am Abend begangen wir dann Neuland im JuLa. Zum ersten Mal in der Geschichte des Lagers spielten wir die Gameshow „Mein Piwie kann…“. Bei diesem wahnsinnig spannenden Spiel ging es darum, dass sich die Piwies einschätzten mussten wie sie die von uns gestellten Aufgaben erledigen werden. Der Piwie welcher sich im Voraus am Besten eingeschätzt hat, musste nach dem Wettbieten zeigen ob er sein Wort halten konnte und die Aufgabe meistern. Das war ein wirklich aufregender und erheiternder Abend.

Bis morgen
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

der Abschied aus dem Jungenlager wirft seine Schatten voraus, sodass die Vorbereitungen unserer Abreise bereits heute Morgen begannen. Abreise-vorbereitungen bedeuten jedoch nicht, dass unseren Piwies kein erstklassiges Programm mehr geboten wird. Heute Vormittag trieben sie eine steile Entwicklung beim Eiereintauschspiel voran. Ausgestattet mit lediglich einem hart gekochten Ei kamen die Piwies von den Tauschgeschäften mit den Sauerländern mit allerhand Kuriositäten zurück, darunter unter anderem eine elektrische Bratpfanne und ein Bügelbrett.

Nach dem Mittagessen packten wir erneut unsere Schwimmsachen und machten uns auf zum Hallenbad in Brilon. Dort konnten wir unsere Fähigkeiten auf den Sprungtürmen weiter ausbauen und uns auch bei bedeckten Wetter herrlich vergnügen.

Wieder erholt von den Anstrengungen des Tages begann dann am Abend die traditionelle „Sunny“-Verleihung. Mit Bildern und stimmungsvollen Liedern ließen wir das Lager Revue passieren, ehrten unser großartiges Küchenteam gebührend und rühmten auch einzelne aus der Lagergemeinschaft für besondere Verdienste.

In diesem Jahr feierten wir das 20-jährige Küchenjubiläum von Hildegard und Heinrich Gevers. Es ist aller Ehren wert, dass sich in der heutigen Zeit noch Menschen finden, die sich zwei Wochen so aufopferungsvoll für Jugendliche einsetzten und diese Tag für Tag auf spitzen Niveau bekochen.

Auch gaben wir das mit Spannung erwartete Ergebnis des Lagerbarometers bekannt: Auf den letzten Metern sicherte sich „Juventus Urin“ den Sieg – herzlichen Glückwunsch! Zum Abschluss schauten wir dann noch zwei Filme, um gut in die letzte Nacht im Jungenlager Stadtlohn hineinzuschlafen.

Wir schlafen nur noch einmal, dann sehen wir unsere daheimgebliebenen Liebsten wieder. Wir freuen uns!

Bis morgen!

Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

nach einer Nacht im großen gemeinsamen Schlafsaal (die Gruppenräume wurden bereits am Vortag abgebaut), starteten wir alle mit einer Art Aufbruchstimmung in den Tag. Es gab ein letztes Frühstück mit der gesamten Lagergemeinschaft in der Schützenhalle. Dementsprechend ließen wir das Küchenteam noch ein letztes Mal mit unserem kultigen Loblied hochleben.

Im Anschluss daran packten alle mit an, um das Jungenlager in Hegensdorf zu einem guten Ende zu bringen. Heiter wie bei den Marktschreiern ging es insbesondere zu als es darum ging, die scheinbar besitzerlosen Fundsachen an den Mann zu bringen.

Ausgestattet mit der Kraft einer Knackwurst im Brötchen kurz vor der Abfahrt, stürmten unsere Fußball-Jungtalente dann den Bus, der uns zurück in die Heimat bringen sollte. Bestens gelaunt lachten wir über Anekdoten aus dem Lagerleben sowie über die Artikel und Bilder in der Lagerzeitung und beschallten den Bus noch mit dem einen oder anderen Lagerlied. Wir alle freuten uns über das Wiedersehen mit den Daheimgebliebenen, von denen wir zwei Wochen lang Urlaub machten.

Ein letztes Mal melde ich mich noch.

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

eingeschlafen, aufgewacht, ausgeschlafen!? Am vergangenen Sonntag wurden vermutlich die meisten JuLa-Teilnehmer nicht frühzeitig geweckt und mit Sicherheit mussten sie nicht durch laute Musik, wachrüttelnde Leiter oder im Notfall sogar durch eine Wasserpistole aus dem Traumland geholt werden. Mal wieder richtig auszuschlafen, das brauchten neben den Piwies auch die Leiter und vielleicht sogar unser scheinbar unermüdliches Küchenteam.
Diese Woche begann wieder der Alltag und die Schule hat euch wieder.
Auch wir, das Leiter- und Küchenteam, finden langsam zurück in unseren normalen Rhythmus und können die Nachbereitungen nach und nach abschließen und mit den Vorbereitungen für 2019 beginnen.

Unser Dank gilt in diesem Jahr vor Allem unserem zuverlässigen Küchenteam: Hildegard und Heinrich Gevers, die sich in diesem Jahr zum 20sten mal für jeweils zwei Wochen um das leibliche Wohl der Piwies sorgten. Mit Eurem Einsatz für das Jungenlager seid Ihr nicht nur ein wichtiger Pfeiler in der Organisation des Lagers, sondern gehört vermutlich zu einem sehr kleinen Personenkreis, der bereit ist über einen Zeitraum von 20 Jahren solch einen ehrenamtlichen Einsatz zu leisten.

Natürlich bedanken wir uns auch bei Hildegard & Otger Gevers, Rita Ostendarp und Jutta Wolbert, die Hildegard & Heinrich Gevers in der ersten bzw. zweiten Woche mit ihren Kochkünsten tatkräftig unterstützt haben.
Bernhard Wolbert sind wir ebenfalls zu Dank verpflichtet. Er hat zum wiederholten Male den LKW gefahren.
Für eure unersetzliche Arbeit, bedingungslos und unter allen Umständen, und für die ehrliche Freude, mit der ihr zu Werke geht, können wir uns nicht genug bedanken!!!

Zudem gilt unser Dank den Sponsoren, die uns mit ihren Werbegeschenken unterstützt haben. Hierbei möchten wir besonders die örtlichen Banken sowie die SVS-Versorgungsbetriebe GmbH hervorheben.
Weiterhin hat uns Getränke Stein aus Wüllen spontan mit ihrem LKW für den Transport der Materialien unter die Arme gegriffen. Herzlichen Dank!

Ein ganz besonderer Dank gilt den Piwies selbst! Denn ihr seid immer der Grund. Der Grund, warum es das Jungenlager Stadtlohn überhaupt gibt. Und der Grund, auf dem Gelingen und Glück eines jeden Lagers fußen. Ihr habt Stimmung ins kleine Dorf Hegensdorf gebracht, habt eure Lagertauglichkeit bewiesen (oder erst erlernt), ein gutes Programm durch Witz, Spiellust und Einsatz erstklassig gemacht und so das JuLa 2018 zu einem einmaligen Vergnügen werden lassen.
Sogar unser Lagerlied habt Ihr durch Eure Kreativität um einen weiteren Teil ergänzt. In diesem Sinne gebühren euch sowohl „B-R-A-V-O: Bravo!“ als auch „D-A-N-K-E: Danke!“

Jungenlager bedeutet auch für die Leiterrunde nicht nur Stress, Schlafmangel, Streitschlichtung und in diesem Jahr ganz besonders der Kampf gegen Heimweh. Auch heißt es nicht nur zu verzichten auf das, was uns oft so unverzichtbar erscheint.
Unser mittlerweile routiniertes Leiter-Team zeigte in diesem Jahr mal wieder großartige Arbeit. Nicht nur in den zwei Wochen im Sauerland, sondern auch über das ganze Jahr hinweg ist unsere Gemeinschaft einfach klasse!
Dem Jula sei Dank! – Solch eine Mannschaft wäre ohne die zwei Wochen im Sauerland nicht so stark zusammengewachsen..
Es ist eine Herausforderung und eine Einladung. Es macht dich kaputt und leer. Und es baut dich wieder auf. Es nimmt dir die Kraft und gibt sie dir dreifach zurück!

„Zusammen sind wir groß“. Mit diesem Lied von Clueso feat. Fantastischen Vier hat uns unser Kaplan Jonas Hagedorn im Gottesdienst besucht.
„Wir sind unzertrennbar“
„Wir sind unverkennbar“
„Zusammen sind wir groß“!

Mit diesen Worten möchten wir gerne das Lagertagebuch 2018 abschließen.
Freundschaften zu pflegen oder neu zu knüpfen; neue Erfahrungen zu machen und dabei über sich hinauszuwachsen; Wertschätzung und Respekt durch den Einsatz der Betreuer und im Umgang mit anderen zu erfahren; und durch all dies großes Glück zu verspüren bzw. einfach die beste Zeit im Sommer zu haben. Und zum Glück werden all diese Unsichtbarkeiten dann doch häufig eindeutig sichtbar in den Gesichtern und in den Wörtern der Piwies.

Und indem wir alle nun in den Alltag, in unser „normales“ Leben zurückkehren, gelingt es uns vielleicht, etwas mehr von diesem Gemeinschaftsgefühl, etwas mehr von dieser spielerischen Leichtigkeit und Lebensfreude umzusetzen. Denn wenn wir eines immer ernst gemeint haben, dann doch die Aussage: Spaß muss sein!!! 😉

17 Menschen aus dem JuLa-Team sagen „DANKE und macht’s gut!“ Für alle anderen heißt es: „Auf ein Neues in 2019!“

Dein JuLa

PS: Das Jungenlager 2019 findet vom 11. August bis 24. August (fünfte und sechste Ferienwoche) in Allagen statt. Die Anmeldungen dazu sind im Februar 2019. Nähere Infos dazu folgen zu gegebener Zeit hier auf dieser Homepage, über den Postweg, über Plakate in den Schulen usw., über die Pfarrgemeinde sowie über die lokale Tageszeitung.