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Lagertagebuch

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Liebes Tagebuch,

erfüllt von grandioser Vorfreude startete das Lagerteam 2017 heute ins sauerländische Meiste. Mit guter Laune und echtem Arbeitseinsatz ist nun ein neues Daisy Town mitten in Meistes Einöde entstanden, oder anders gesagt: Die Schützenhalle in Meiste ist nun bereitet für Ferientage voller herausfordernder Mutproben, packender Wettstreite und jeder Menge Spaß und Action!! 🙂
Direkt am Busbahnhof wollen wir einen stimmungsvollen Auftakt in eine unvergessliche Ferienfreizeit starten. Mit Spannung erwartet das gesamte Team, das natürlich ausnahmslos bestens aufgelegt ist, die Ankunft der Piwies, die das Dorf Meiste sicher beleben werden. Alle freuen sich darauf, die Piwies begrüßen zu dürfen und einen gigantischen Einstieg ins Lager zu feiern! 🙂

Nur noch einmal schlafen…
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute sind wir alle aufgeregt aus dem Bett gefallen, denn endlich ging es los in zwei
aufregende Ferienwochen nach Meiste! Nachdem die am Freitag noch nicht
abgegebene Koffer und das Handgepäck in dem Bus verstaut waren starteten wir
mit Gottes Segen dank Pfarrer Jürgen Lürwer und mit der unterhaltsamen
Lagerzeitung in Richtung Sauerland.
Pünktlich in Meiste angekommen verwöhnte unsere Koch-Crew uns umgehend mit
einer leckeren Mahlzeit, die natürlich auch von zahlreichen Liedern und rufen
untermalt wurde. 😉 In anschließenden Gruppenfreizeit erdachten sich alle Gruppen
eigene Teamnamen, gestalteten dazu passende Gruppenbanner und erkundeten den
Ort. Bei besten Wetter zog es viele von uns nach draußen zum Kicken auf dem
Fußballplatz bzw. um Wikinger Schach oder Mölkky zu zocken. Und das sind die acht
Gruppen:
– die Bankräuber (Gruppe von Lasse und Jan-Bernd )
– die Daltons-Crew (Gruppe von Jan-Gerd, Fabian und Mirko)
– Revolver-Daltons (Gruppe von Timo und Thomas)
– die Pferde (Gruppe von Christoph Icking und Jonas )
– die 8 Johny Jumpers (Gruppe von Jens und Tobias Icking)
– Lucky Lukes Heizungsinstallateur (Gruppe von Marten und Tobias Buß )
– Lucky Gang (Gruppe von Christoph W. und Michael Lating )
– die Totengräber ( Gruppen von Linus und Justin )
Beim traditionellen „Bunten Abend“ spielten wir unterschiedliche Kennenlern- und
Jux-Spiele mit der gesamten Lagergruppe. Zum Abschluß des Tages ließ jeder von
uns noch einen Heliumluftballon mit einer Karte in den Himmel steigen. Nach
diesem schreiend komischen, stimmungsvollen Auftakt war es natürlich schwer die
aufgekratzten Cowboys in die Feldbetten zu schicken. Doch Tradition ist es ja auch,
dass die erste Nacht im JuLa besonders belebt ist… 😉

Bis bald!

Liebes Tagebuch,

der erste Morgen in Meiste begann nach einer zunächst lautstarken, dann aber doch erholsamen Nacht vielversprechend im goldigen Sonnenlicht. Bei einer spannenden Schnitzeljagd konnten wir das angenehm warme Sommerwetter genießen, die Umgebung in ihren Einzelheit genauer erkunden und letztlich ein aufregendes Finale erleben, als die Jäger sich dem Versteck der Gejagten näherten.
Auch nach dem wie immer sehr leckeren Mittagessen nutzten wir das gute Wetter und versuchten uns beim Beduidenspiel als Kameltreiber und sicherten mit viel Geschick den Wasservorrat für unsere Herden.
So konnten die Piwies in ihren Gruppen die ersten Punkte für das Lagerbarometer erkämpfen.
Am Abend spielten wir dann noch das lustige und knifflige Schätzspiel „Wer Wie Was ?!“, bei dem alle Miträtselnden Antworten auf kuriose Fragen diskutierten.
Vor der Nachtruhe lasen wir zusammen aus dem Gästebuch auf unserer Homepage. Wir freuen uns auch weiterhin auf viele Nachrichten aus der Heimat.

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

heute Morgen lösten wir beim Stationslauf an zehn abwechslungsreichen und vielfältigen Stationen knifflige, sportliche und lustige Aufgaben.
Nachdem wir uns im Mittag mit einer ordentlichen Portion Schnitzel mit Pommes die Bäuche vollgeschlagen haben packten wir voller Vorfreunde unsere Schwimmtaschen und fuhren ins Biberbad in Warstein. Dort konnten wir sowohl drinnen als auch draußen im feuchten Nass planschen. Außerdem konnten wir am ein und drei Meter Springturm unsere Stunts präsentieren.
Obwohl wir ziemlich platt waren, blieb uns am Abend noch genug Power für das actiongeladene und abwechslungsreiche Spiel „Wurtswasser“. Hinter dem Spiel mit dem mysteriösen Namen verbirgt sich ein Activity-Game, bei dem Geschick, Schlagfertigkeit, Wissen und Kreativität in den unterschiedlichsten Mini-Spielen abverlangt wird.
Bis morgen!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
unser Tag begann mit bislang unbekannten Materialerfahrungen. In den Bastel-AGs arbeiteten wir mit Textilien, Holz, Metall und Batiken. Darüber hinaus sorgte das Werken an Ytong-Steinen mithilfe unterschiedlicher Werkzeuge für große Begeisterung und ungeahnte Kreativität.
Nach dem wie immer hammermäßigen Mittagessen wurde es dann kriminell in Meiste! Wir spielten das „Mafia-Spiel“, bei dem unsere Piwies organisiertes Verbrechen betrieben. Ständig auf der Flucht vor der wachsamen Polizei versuchten sie in Tauschgeschäften Waren zu schmuggeln und dabei schneller und erfolgreicher als die Konkurrenz zu sein. So zeigte sich, wie viel kriminelle Energie in den Jungen steckt.
Nach so viel Spannung und Bewegung war Denksport dann das Motto beim Abendspiel „Auf Zack!“ Durch schlagfertige und kreative Antworten wussten alle Gruppen zu unterhalten.
Und nun gehen wir aufgeregt ins Bett – denn Morgen kommen die Mädels aus dem Mädchenlager… 🙂
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,

„Ja ist denn schon wieder Karneval?!?“ – das schienen sich viele „Meisteraner“ heute Vormittag zu fragen. Denn in verrückten Verkleidungen versteckten sich die Leiter im Dorf, um sich von eifrig suchenden Piwies finden zu lassen. Dieses Jahr wurde passend zum Lagerthema „Wilder Westen“ das Spiel etwas abgeändert. Die Piwies erhielten zu Beginn des Spiels Fahndungsfotos der zu suchenden Leiter. Das Ziel des Spiels war es durch das Finden der Leiter möglichst viel Kopfgeld zu sammeln.
Am Nachmittag fogte dann direkt das nächste Highlight:
Das Mädchenlager Stadtlohn kam zu uns nach Meiste um mit uns Schützenfest zu feiern. Zu Beginn des Schützenfestes ließen Hauptmann Christoph Icking und Oberst Tobias Icking zum Ausholen der vorher von uns in der Bastel-AG gestalteten Fahne und des Vogels antreten. Anschließend hieß es dann Feuer frei und möge die oder der treffsicherste Königin/König werden. Eine Kinderbelustigung (Kinderschminken, Tischticker etc.) rundete den Nachmittag ab. Nach einem hart umkämpften Duell zwischen zahlreichen Anwärterinnen und Anwärtern konnte Nils Falkenstein nach dem 213 Schuß aus der Luftdruckpistole die Königswürde erlangen. Zur Königin nahm er Luzie Verwohlt. Begleitet wurden die beiden vom ihrem Throngefolge, bestehend aus Jan Falkenstein und Sina Wenning sowie Piet Böckers und Lina Woltering. Die anschließende Party wurde mit einem umjubeltem Königstanz eröffnet.
Zum Abschluss eines langen und anstrengenden Tages chillten wir uns vor die Leinwand und schauten einen spannenden Film.
Jetzt geht es aber ab ins Bett, denn morgen stehen wir früh auf…wir fahren ins Fort Fun Abenteuerland 🙂

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
noch früher als gewohnt mussten unsere Piwies heute ihren Schönheitsschlaf beenden, um so zeitig im Fort Fun Abenteuerland anzukommen, dass sie den Tag, dort sehr ausgiebig nutzen konnten. Trotz der nicht so berauschenden Wetteraussichten fiel das Aufstehen gar nicht schwer.
Im Freizeitpark überwanden unsere Western Helden ihre Grenzen in nervenkitzelnden Fahrgeschäften wie dem brandneuen Yukan Raft, der Achterbahn Speed Snake oder dem Drachenflieger Wild Eagle und erfreuten sich am spritzigen Spaß in den Wasserfahrgeschäften Rio Grande und Wild River. Natürlich war ein Rennen auf der bestens befahrbaren Rodelbahn wieder ein absolutes Muss! Besonders stimmungsvoll wurde es dank der vielen lauten Kehlen, aus denen die Piwies unsere Lagerlieder durch den Park schallen ließen.
Völlig platt und ermüdet zurück in der schönen Schützenhalle stärkte uns das Küchenteam mit einem Abendbrot. Dementsprechend entspannt ging es auch beim offenen Spieleabend zu, an dem sich unsere Piwies interessengesteuert unterschiedlichen Spielangeboten zuordneten. Es wurde Tischtennis, Airhockey und Kicker gespielt. Ein weiteres Highlight war das dazu über unsere Leinwand übertragende Bundesliga-Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern München und der Werkself von Bayer 04 Leverkusen. Der wetterbedingte Ausfall des traditionellen Lagerfeuers am Abend nach Fort Fun könnte so leichter verkraftet werden.
Alle Daheimgebliebenen grüßen wir sehr herzlich und wünschen ein schönes Wochenende!
Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
heute Morgen starteten wir nach einem – wie immer – ausgiebigen Frühstück in einen Tag voller Bewegung und Sport. Vor dem Mittagessen versuchten wir unser Würfelglück beim sogenannten Chaosspiel. Hierbei warten, ähnlich wie bei einem Brettspiel, auf jedem Feld kuriose Fragen auf die Piwies. Diese holten sich die Piwies als Spielfiguren von den um der Halle verteilten Leitern ab und beantworteten diese mit Bravour.
Nachdem wir beim Mittagessen einige Reibeplätzchen-Esswettkämpfe verfolgen konnten trainierten wir uns beim Nachmittagprogramm die überschüßigen Kalorien wieder herunter. In den verschiedenen Sport-AGs (Fußball, Basketball, Baseball, Joggen, Indoor-Tischspiele und Badminton) konnten die Piwies ihre vielseitigen sportlichen Talente unter Beweis stellen.
Die anschließende Dusche gab uns die Chance wieder abzukühlen und uns auf einen entspannten Abend vorzubereiten.
Bis morgen!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
der Sonntag ist ein wichtiger Tag für die Erholung für Körper und Geist. Darum blieben wir heute einmal etwas länger liegen und standen eine Stunde später als gewohnt auf. Da unsere Cowboys sich in Meiste mittlerweile bestens auskennen, spielten wir nach einem ausgiebigen „Gammlerfrühstück“ (u.a. mit Corn Flakes) das Fotosuchspiel, eine spannende Quiz-Rallye. Dazu jagten unsere Kandidaten durch das Dorf, um bestimmte Plätze zu finden, die ihnen als Fotos vorlagen. An den angegebenen Stellen erwarteten sie dann Hinweise zu dem rätselhaften Lösungswort.
Verwöhnt wurden wir im Mittag mit schmackhaften Hähnchenschnitzeln in Curry-Sauce mit Kroketten und Salat. Da sich die Sonne heute nur bedingt zeigte veranstalteten wir heute im Jula ein etwas anderes Fußball-Tunier. Der SiFu-Cup! (Sitzfußball) Auf den Hintern rutschend zeigten unsere Piwies wahre Kunststücke unter dem Geschrei und Gejubel der frenetisch feiernden Zuschauer. Was für ein Fußball-Fest!
Mut zum Zocken und ’ne Menge Grips brauchten die Piwies am Abend bei „Rette die Million“, dem Quiz-Spiel mit Poker-Charakter. Zwar verzockten einige Übermütige ihre Million bereits nach wenigen Spielrunden, doch durch den Rettungsschirm der JuLa-Bank konnten alle bis zum Spielende weiter mitwissen, raten und zocken.
Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
heute Morgen weckten wir nicht nur die Piwies sondern auch deren Wettkampfeifer beim heiß umkämpften Dodgeball-Turnier. Für erstklassige Stimmung bei Sportturnieren brauchen wir keinen Sandstrand in Stadtlohn, sondern nur uns und unsere Spiellust. Viel Schweiß, super Stimmung und Fairplay waren Markenzeichen dieses Morgens.
Bei bestem Wetter erfreuten wir uns zur Mittagszeit über ein sommerliches Highlight, denn es gab die männlichste Mahlzeit schlechthin: Beim Grillen hauten alle kräftig rein und ließen in diesem Jahr nicht mal Salat zurück.
Am Nachmittag wurden die Rollen gegenüber dem „Mafia-Spiel“ der letzten Woche getauscht, denn als wir „Mister X“ spielten, waren die Piwies als Polizisten einmal die Guten. Die Leiterrunde versuchte mit Hilfe einiger ausgewählter Piwies Schwarzgeld an unsere mysteriösen Mister Xs zu bringen. Doch kurz vor Spielende kam es zum Showdown: Tatsächlich schafften es die Piwies die im Dorf versteckte Schwarzgelddruckpresse ausfindig zu machen und die Leiter zu besiegen.
Wissen und den Mut zu zocken waren am Abend wichtig als wir „Wer wird Juladär?“ spielten – eine Abwandlung der beliebten TV-Quizshow. Dank unserer Telefonjoker haben wir ja auch einige Angehörige unserer Cowboys anrufen können.
Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
Wir begannen den sonnigen Tag mit unserem eigenen Fußballturnier. Dabei zeigten die Jungs ihr Können am runden Leder und überraschten in manchen Situationen mit ihrem besonderen Talent. Bis kurz vorm Ende des Turniers waren fast alle Gruppen gleich auf. Somit war die Spannung auch heute wieder garantiert.
Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt haben, nutzen wir das sommerliche Wetter für eine erfrischende und zugleich abwechslungsreiche Wasserolympiade aus. Dabei galt es nicht nur Geschick zu beweisen sondern auch Teamfähigkeit einzusetzen, um die feuchtfröhlichen Stationen zu bewältigen und Punkte für das Lagerbarometer zu sammeln.
Zum Abend hin putzte sich dann die gesamte Lagergemeinschaft am Abend heraus: raus aus der Badehose, rein ins Casino-Outfit! Beim traditionellen Casinoabend, einem der heiß erwarteten Highlights im Jungenlager, zockten fein gekleidete und edel gestylte Sternchen beim Roulette, Black Jack, Bingo, Pokern und vielem mehr. Der Spruch „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“ blieb so manchem als einziger Trost, während andere die Casinobank förmlich bankrott spielten. Am Ende strahlten jedoch alle über die Gewinne der eigenen Gruppe. Und so gingen wir wieder glücklich und müde zu Bett, um morgen ausgeruht in den zweiten Lagerausflug zum Billsteinpark zu starten.

Liebes Tagebuch,
nach einem wie immer ausgiebigen Frühstück starteten wir ausgerüstet mit einem Lunch-Paket in Richtung Bilsteinpark. Dort besichtigten wir zuerst die beeindruckende Tropfsteinhöhle. Diese wurde im 19ten Jahrhundert von einem Waldarbeiter entdeckt. Anschließend konnten wir im anliegenden Tierpark nicht nur zahlreiche heimische Wildarten sondern auch eine fachlich kompetent kommentierte Luchsfütterung beobachten.
Nach dieser eindrucksvollen Besichtigung machten wir uns danach auf den Weg zum nahegelegenen Strandbad Delecke am Möhnesee. Dort konnten sich die Lucky Lukes auf Wasser-und Strandspiele freuen, sowie zahlreiche Schiffe und Segelboote beobachten. Völlig erschöpft in Meiste angekommen, begeisterte uns die Küche mit Gyros und Pommes.
Der Abend klang ganz im Gegensatz zum Vorprogramm ruhig mit Stockbrot und dem Vorlesen des Gästebuches und der Vorstellung des vorläufigen Lagerbarometers aus. Jetzt gehen wir völlig erschöpft ins Bett…
Bis morgen!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
nach dem Aufstehen und den Gruppendiensten besannen wir uns gemeinsam mit Pfarrer Jürgen Lürwer in einem lagergerechten Gottesdienst, in dem wir die vergangenen Tage reflektierten.
Mit Kampfgeist starteten wir nach dem Mittag in den Tag in Richtung Wald, um das packende Spiel „Capture the Flag“ (auch „Schwänzchenspiel“) auszutragen. Eingeteilt in insgesamt vier Kampfgruppen verteidigten die Piwies aufopferungsvoll die eigenen Schätze und versuchten diejenigen der anderen Gruppen zu erobern.
Die Promidichte im erhöhten wir dann am Abend bei der von Joko und Klaas moderierten Spielshow „Schlag den Star“. In spannenden Mini-Wettbewerben traten unsere Piwies u.a. gegen Entertainer Thomas Gottschalk, gegen den plularisierenden US-Präsidenten Donald Trump, gegen den rasanten und scheinbar unschlagbaren Sebastian Vettel sowie Lucky Luke, welcher sich einen Besuch im eigenen Lager natürlich nicht entgehen lassen konnte.
Als besondere Geste des Ruhms durften die siegreichen Piwies die geschlagenen Stars dadurch erniedrigen, dass sie ihnen eine Rasierschaumtorte ins Gesicht werfen. Das war ein herrlicher Spaß!

Bis bald!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
der Abschied aus dem Jungenlager wirft seine Schatten voraus, sodass die Vorbereitungen unserer Abreise bereits heute Morgen begannen. „Alles muss raus“, das bedeutete auch, dass die übrigen Corn Flakes vom Sonntag zum Frühstück vernichtet wurden und danach bereits das Packen und erste Abbauarbeiten begannen. Abreisevorbereitungen bedeuten jedoch nicht, dass unseren Cowboys kein erstklassiges Programm mehr geboten wird. Heute Vormittag trieben sie eine steile Entwicklung beim Eiereintauschspiel voran. Ausgestattet mit lediglich einem hart gekochten Ei kamen die Piwies von den Tauschgeschäften mit den Sauerländern mit allerhand Kuriositäten zurück, darunter eine Mikrowelle, ein Tapeziertisch, zahlreiche Süßigkeiten und und und…
Wegen dem bombastischen Wetter fuhren wir am Nachmittag ins Biberbad Rüthen. Dort konnte noch mal nach Herzenslust gerutscht, geplanscht, getobt und gesprungen werden. Ein spritziges Vergnügen für unsere Piwies.
Wieder erholt von den Anstrengungen des Tages begann dann am Abend die traditionelle „Sunny“-Verleihung. Mit Bildern und stimmungsvollen Liedern ließen wir das Lager Revue passieren, ehrten unser großartiges Küchenteam gebührend und rühmten auch einzelne aus der Lagergemeinschaft für besondere Verdienste. Auch gaben wir das mit Spannung erwartete Ergebnis des Lagerbarometers bekannt: Auf den letzten Metern sicherten sich „die Totengräber“ den Sieg – herzlichen Glückwunsch! Zum Abschluss schauten wir dann noch zwei Filme, um gut in die letzte Nacht im Jungenlager Stadtlohn hineinzuschlafen.
Wir schlafen nur noch einmal, dann sehen wir unsere daheimgebliebenen Liebsten wieder. Wir freuen uns!
Bis morgen!
Dein JuLa

Liebes Tagebuch,
nach einer Nacht im großen gemeinsamen Schlafsaal (die Gruppenräume wurden bereits am Vortag abgebaut), starteten wir alle mit einer Art Aufbruchstimmung in den Tag. Es gab ein letztes Frühstück mit der gesamten Lagergemeinschaft in der Schützenhalle. Dementsprechend ließen wir das Küchenteam noch ein letztes Mal mit unserem kultigen Loblied hochleben.
Im Anschluss daran packten alle mit an, um das Jungenlager in Meiste zu einem guten Ende zu bringen. Heiter wie bei den Marktschreiern ging es insbesondere zu als es darum ging, die scheinbar besitzerlosen Fundsachen an den Mann zu bringen.
Ausgestattet mit der Kraft einer Knackwurst im Brötchen kurz vor der Abfahrt, stürmten unsere Lucky Lukes dann den Bus, der uns zurück in die Heimat bringen sollte. Bestens gelaunt lachten wir über Anekdoten aus dem Lagerleben sowie über die Artikel und Bilder in der Lagerzeitung und beschallten den Bus noch mit dem einen oder anderen Lagerlied. Wir alle freuten uns über das Wiedersehen mit den Daheimgebliebenen, von denen wir zwei Wochen lang Urlaub machten.
Ein letztes Mal melde ich mich noch.
Bis bald!
Dein JuLa


Liebes Tagebuch,

eingeschlafen, aufgewacht, ausgeschlafen!? Am vergangenen Sonntag wurden vermutlich die meisten JuLa-Teilnehmer nicht frühzeitig geweckt und mit Sicherheit mussten sie nicht durch laute Musik, wachrüttelnde Leiter oder im Notfall sogar durch eine Wasserpistole aus dem Traumland geholt werden. Mal wieder richtig auszuschlafen, das brauchten neben den Piwies auch die Leiter und vielleicht sogar unser scheinbar unermüdliches Küchenteam.
Diese Woche beginnt wieder der Alltag und die Schule hat euch wieder.
Auch wir, das Leiter- und Küchenteam, finden langsam zurück in unseren normalen Rhythmus und können die Nachbereitungen nach und nach abschließen und mit den Vorbereitungen für 2018 beginnen.
Unser Dank gilt zunächst unserem zuverlässigen Küchenteam: Hildegard und Heinrich Gevers (seit 19 Jahren dabei!!) sowie unseren „Neuen“ Rita und Martin Ostendarp, Jutta Wolbert und Elke Harwig.
Auch ihr habt uns gezeigt, dass wir für die Zukunft bestens „versorgt“ sind.
Der Start ins das JuLa-Berufsleben ist euch bestens gelungen.
Für eure unersetzliche Arbeit, bedingungslos und unter allen Umständen, und für die ehrliche Freude, mit der ihr zu Werke geht, können wir uns nicht genug bedanken!!!
Ein ganz besonderer Dank gilt den Piwies selbst! Denn ihr seid immer der Grund. Der Grund, warum es das Jungenlager Stadtlohn überhaupt gibt. Und der Grund, auf dem Gelingen und Glück eines jeden Lagers fußen. Ihr habt Stimmung ins kleine Dorf Meiste gebracht, habt eure Lagertauglichkeit bewiesen (oder erst erlernt), ein gutes Programm durch Witz, Spiellust und Einsatz erstklassig gemacht und so das JuLa 2017 zu einem einmaligen Vergnügen werden lassen. In diesem Sinne gebühren euch sowohl „B-R-A-V-O: Bravo!“ als auch „D-A-N-K-E: Danke!“
Jungenlager bedeutet auch für die Leiterrunde nicht nur Stress, Schlafmangel, Streitschlichtung und Kampf gegen Heimweh. Auch heißt es nicht nur zu verzichten auf das, was uns oft so unverzichtbar erscheint.
Nach dem wir letztes Jahr so großartig mit dem „neuen“ Betreuerteam gestartet sind – ging es dieses Jahr für uns in die 2. Runde.
Das 2. Jahr ließ uns noch mal enger zusammenwachsen und machte uns klar, dass in einem Team mit einem gemeinsamen Ziel viel erreicht werden kann.
Es ist eine Herausforderung und eine Einladung. Es macht dich kaputt und leer. Und es baut dich wieder auf. Es nimmt dir die Kraft und gibt sie dir dreifach zurück!
Freundschaften zu pflegen oder neu zu knüpfen; neue Erfahrungen zu machen und dabei über sich hinauszuwachsen; Wertschätzung und Respekt durch den Einsatz der Betreuer und im Umgang mit anderen zu erfahren; und durch all dies großes Glück zu verspüren bzw. einfach die beste Zeit im Sommer zu haben. Und zum Glück werden all diese Unsichtbarkeiten dann doch häufig eindeutig sichtbar in den Gesichtern und in den Wörtern der Piwies.
Und indem wir alle nun in den Alltag, in unser „normales“ Leben zurückkehren, gelingt es uns vielleicht, etwas mehr von diesem Gemeinschaftsgefühl, etwas mehr von dieser spielerischen Leichtigkeit und Lebensfreude umzusetzen. Denn wenn wir eines immer ernst gemeint haben, dann doch die Aussage: Spaß muss sein!!! 😉
17 Menschen aus dem JuLa-Team sagen „DANKE und macht’s gut!“ Für alle anderen heißt es: „Auf ein Neues in 2018!“

Dein JuLa

PS: Das Jungenlager 2018 findet vom 12. August bis 25. August (fünfte und sechste Ferienwoche) in Hegensdorf statt. Die Anmeldungen dazu sind im Februar 2018. Nähere Infos dazu folgen zu gegebener Zeit hier auf dieser Homepage, über den Postweg, über Plakate in den Schulen usw., über die Pfarrgemeinde sowie über die lokale Tageszeitung.